Basislöschzug 4 kann sich auf 73 aktive Feuerwehrleute verlassen.

Herdringen/Holzen. Zur gemeinsamen Jahreshauptdienstbesprechung trafen sich jetzt die Feuerwehrmänner und -frauen der Löschgruppen Herdringen und Holzen, die im Basislöschzug (BLZ) 4 zusammengeschlossen sind. Basislöschzugführer Karl-Josef Kückenhoff begrüßte die Mitglieder des Basislöschzuges (BLZ 4) sowie den Bürgermeister Hans-Josef Vogel, den Leiter der Feuerwehr Bernd Löhr, den Herdringer Bezirksausschussvorsitzenden Michael Brüne sowie Vikar Dominik Niemiec als kirchlichen Beistand.

Ein Rückblick auf die geleistete ehrenamtliche Arbeit des Jahres 2016 präsentierte den Anwesenden ein abwechslungsreiches Jahr. Immer wenn es ernst wurde, waren die Kräfte des BLZ 4 vor Ort. So wurden im Jahr insgesamt 43 Einsätze abgearbeitet. Sieben Mal wurden die Einheiten aus Herdringen zu Brandeinsätzen gerufen, 15 Mal waren es nur Fehlalarme von Brandmeldeanlagen. Fünf Mal stellten die Herdringer Kameraden eine Brandsicherheitswache, zwei Mal musste Technische Hilfe geleistet werden. Die Löschgruppe Holzen im BLZ 4 rücke 2016 vier Mal zu Brandeinsätzen aus und musste sich mit zwei Fehlalarmen beschäftigen. Auch bei ihnen waren fünf Mal eine Brandsicherheitswache und zwei Mal eine technische Hilfeleistung erforderlich.

Um sich stets auf die Herausforderungen des aktiven Dienstes vorzubereiten, trafen sich die 117 Feuerwehrleute des BLZ 4 zu rund 60 Übungsabenden im Jahr. Unter den 8 gemeinsamen Ausbildungsterminen stand auch in diesem Jahr ein Eventübungsabend im Freibad Neheim an. Dort wurde in einem Wasserballturnier der diesjährige Turniermeister ausgespielt. In diesem Jahr werden diese Veranstaltungen weiter ausgebaut, darunter zählen u.a. der Besuch einer Realbrandausbildung sowie eine gezielte Stationsausbildung mit verschiedenen Ausbildungsinhalten.

Dabei konnten sich die Führer der Einheiten auf motivierte Wehrmänner und -frauen verlassen. Der BLZ zählt Ende 2016 insgesamt 73 aktive Kameraden, 22 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr sowie 22 Mitglieder der Ehrenabteilung.

Des Weiteren wurden die erforderlichen Lehrgänge für weitere Beförderungen besucht. Der Leiter der Feuerwehr Arnsberg, Bernd Löhr, führte diese mit folgendem Ergebnis durch: Niklas Schlinkmann zum Feuerwehrmann, Martin Deimel zum Unterbrandmeister, Matthias Kückenhoff zum Brandmeister, Reinhard Severin zum Oberbrandmeister und Gerorge Padberg zum Hauptbrandmeister.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr Arnsberg wurde Oliver Wortmann und für 35 Jahre wurde Michael Dolle geehrt. Außerdem verlieh der Bürgermeister der Stadt Arnsberg Hans-Josef Vogel die Ehrennadel des VdF für langjährige Mitgliedschaft an Klaus Gerke für 10 Jahre, Ulrich Lohölter und Andreas Schlinkmann für 40 Jahre sowie Hans-Martin Lohölter für 50 Jahre Feuerwehrdienst.

Zusätzlich zu den Beförderungen und Ehrungen wurden die Kameraden Thomas Lepping und Ulrich Lohölter in die Ehrenabteilung übernommen. Beide haben jahrelang aktiv in der Feuerwehr mitgewirkt und ihre Freizeit gerne für unzählige Stunden der Aus- und Fortbildung sowie für viele Einsätzen zur Verfügung gestellt. Von beiden Löschgruppen wurden bereits im Vorfeld Vertrauenspersonen gewählt. Für die Löschgruppe Herdringen wurde Tobias Beleke und für die Löschgruppe Holzen Max Otte gewählt. Beide wurden vom Basislöschzugführer Karl-Josef Kückenhoff zur Vertrauensperson ernannt.

Die Kameraden Reinhard Severin und Phillip Jürgens wurden 2016 für ihr besonders großes Engagement gelobt, hatten beide doch an fast allen Übungsabenden teilgenommen.

Für das Jahr 2017 stehen im BLZ 4 einige Neuerungen auf dem Plan - hierzu zählen die Sanierung der Toilettenanlage sowie die Anschaffung einer Absauganlage im Feuerwehrhaus Holzen. Zusätzlich soll ein Einsatzleitwagen (ELW 1) angeschafft werden, welcher mit dem Anbau einer Doppelgarage am Feuerwehrhaus Herdringen verbunden ist. Durch diese Maßnahmen gibt es mehr Platz im Feuerwehrhaus Herdringen und der Umkleidebereich kann somit vergrößert werden. Weiterhin wird aktiv an der Einführung einer Kinderfeuerwehr gearbeitet, dort können Kinder schon ab dem 6. Lebensjahr erste Erfahrungen in der Feuerwehr sammeln.