22.06.2017  Brandmeldeanlage  in Arnsberg, Hellefelder Straße  Brandmeldeanlage
1600   Am 28. Mai brannte - außer 10 oder 11 Häuser - die gesamte Stadt Arnsberg ab.
1709  brannten am 07. Juli 70 Häuser und die Nebengebäude ab.
1799  30 Gebäude wurden am 16. November in Schutt und Asche gelegt.
1879

16. August, Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg im Rathaussaal. Es melden sich 120 Bürger zum Eintritt in die Feuerwehr, von denen aber nur 80 aufgenommen werden, wie es hieß: "Um die städtischen Mittel zur Anschaffung von Bekleidungs- und Ausrüstungsstücke nicht so sehr in Anspruch zu nehmen".
 1884 Kauf der ersten Saug- und Druckspritze
 1885 Inbetriebnahme der ersten Wasserleitung mit eingebauten Hydranten
 1890 25. November Ruhrhochwasser, die gesamte Wehr muss Menschen und Tiere aus den überschwemmten Gebieten retten
 1904 Vom 25-jährigen Jubiläum der Feuerwehr Arnsberg ist nur wenig bekannt
 1914-1918 Ausbruch des 1. Weltkrieges. Nach und nach werden 74 Kameraden zu den Fahnen gerufen. Nur noch wenige alte Kameraden stellen den Brandschutz in der damaligen Stadt Arnsberg sicher.
 1919 Leider ist die Ausrüstung der Wehr mittlerweile völlig unzureichend, da gerade an dringend notwendigen Sachausrüstungen viel zu viel gespart wird. Dies rächt sich insbesondere bei dem Brand am Alten Markt, wo schnell vier Wohnhäuser in hellen Flammen stehen. Nur durch die zur Hilfe gerufenen Nachbarwehren aus Hüsten und Neheim kann dieses Großfeuer gelöscht werden.
 1929 Die Feuerwehr Arnsberg feiert ihr 50-jähriges Bestehen. Sie besteht aus drei Löschzügen und einem Sanitätszug.

 







 











1. Löschzug : Eine Automobilspritze (2000 Liter/Minute), ein Mannschaftswagen mit Zubehör, Anhängeleiter 12 Meter Steighöhe

 




















2. Löschzug : Überlandlöschzug, ein Mannschaftswagen für 26 Mann, Pumpenanhänger (1000 Liter/Minute)

 




















3.  Löschzug : Eine Handdruckspritze für Pferdebespannung (300 Liter/Minute), eine Anhängeleiter für Pferdebespannung (Steighöhe 18 Meter) Sanitätszug:





















Ein automobiler Krankenwagen ausgelegt für zwei übereinander liegende Tragen.
 1934 "Das Dritte Reich" auf staatliche Anordnung wird die Freiwillige Feuerwehr aufgelöst und umformiert
 1938 werden alle Feuerwehren ein Teil der Polizei (Reichsgesetz über das Feuerlöschwesen)
 1940 Die Feuerwehr Arnsberg wird zu schweren Einsätzen nach Bombenangriffen auf Hagen, Werl, Hamm, Bielefeld, Dortmund, Paderborn und Warstein gerufen.
 1945




























Wenige Tage vor Kriegsende (12. Mai) brennt der Glockenturm. Das verschieferte Wahrzeichen von Arnsberg wird ein Opfer der Flammen und wenig später wieder aufgebaut
 1950






















Cafe Feldman (ehem. Gerling) am Beginn des Steinwegs brennt
 1951 Anschaffung des ersten Tanklöschfahrzeuges (TLF 15).
 1965















Das Feuerwehrgerätehaus Arnsberg an der Ruhrstraße wird fertiggestellt und eingeweiht.
 1970  Durch einen Vermerk vom 23. Februar zwischen der Werkleitung der Feldmühle - Herrn Direktor Dr. Rosenstock - und dem Stadtdirektor - Herrn Dr. Herbold -, tritt die Werkfeuerwehr der Feldmühle der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg bei.
 1971














Am 08. Mai wird das, durch Eigenleistung erstellte, Feuerwehrmuseum am Fuße des Schloßberges feierlich eingeweiht. Hier können auch heute noch über 200 Exponate des Löschwesens besichtigt werden.
 1975 Die kommunale Neugliederung. Die Freiwillige Feuerwehr Arnsberg wird in ihrer Form aufgelöst. Gemäß FSHG, dürfen die Städte und Gemeinden nur noch eine Feuerwehr haben. Deshalb wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Arnsberg mit ihren 14 Stadtteileinheiten geschaffen. Jede Wehr ist - wie vor der Neugliederung - als Stadtteileinheit für ihren Ortsteil zuständig, so auch die Stadtteileinheit Arnsberg.
 1977
 Die Jugendfeuerwehr der Stadt Arnsberg wird gegründet. Ihr gehören 19 Jugendliche der Stadtteileinheit Arnsberg an.
 1979

























Die Stadtteileinheit Arnsberg wird 100 Jahre alt. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung und der benachbarten Feuerwehren wird dieses Jubiläum vom 18. bis 20. Mai gebührend gefeiert.
1986 Am 17. Juni brennt in der Reitschule ein Mehrfamilienhaus. Fünf Personen erleiden leichte Rauch- und Brandverletzungen. Eine ältere Dame wird buchstäblich in letzter Sekunde aus der bereits brennenden Dachgeschosswohnung gerettet. Der Feuerwehrmann Karl-Heinz Stanke, der sich bei dieser Rettung schwere Brandverletzungen an Hals und Nacken zuzieht, wird für diesen selbstlosen Einsatz mit dem Feuerwehrehrenzeichen der Sonderstufe in Gold des Landes NRW ausgezeichnet.
 
1994
 Altstadttunnel. Am 13. Oktober wird die Feuerwehr zu einem ungewöhnlichen Einsatz gerufen. Weil ein Schalwagen in der Tunnelröhre beim Betonieren verrutscht, müssen 70 Kubikmeter halbfester Beton mit sehr viel Wasser unter hohem Druck ausgewaschen werden. Es werden ca. 4.000 Liter Wasser/Minute hinter den Schalwagen gespritzt.
2001

























23. April, wieder Feuer hinterm Bahnhof. Die Brandserie im Industriegebiet "Zu den Werkstätten" reißt nicht ab. Gegen 23:00 Uhr wird der Löschzug Arnsberg zu einem Lagerhallenbrand der Fa. Siemens gerufen. Da eine angrenzende Autolackiererei auch direkt bedroht ist und die Wasserversorgung nur unzureichend ist, werden die Stadtteileinheiten Bruchhausen, Oeventrop und Rumbeck ebenfalls alarmiert.
   
Vom 05. bis 13.08. brennen immer wieder Waldstücke im Ausrückebereich des Löschzuges Arnsberg. Teilweise können die Brände nur mit Luftbeobachtern erkannt und wirkungsvoll bekämpft werden.
2004  



























19.05. Die Stadtteileinheit Arnsberg wird 125 Jahre alt!
Abends, beim offizielle Jubiläumsakt, feiern alle geladenen Gäste bis früh in den Morgen (Redner Bürgermeister Vogel).
2004  20.05. „Tag der offenen Tür“















Bei super Wetter und riesiger Beteiligung der Arnsberger Bevölkerung geht die Jubiläumsfeier weiter. Die größte Attraktion war ein Mobilkran mit Personenkorb, der die Gäste auf etwa 80 Meter Höhe beförderte. Es war ein toller Ausblick auf das im Ruhrtal gelegene Arnsberg.
2007 Anfang des Jahres wird ein Versuch gefahren den Brandschutzbedarfsplan für den Ausrückbereich der Stadtteileinheit Arnsberg zu optimieren. Ein TLF 16/24 Tr. und ein LF 16 Ts werden am Standort des Cascades-Werkes an der Hellefelderstraße stationiert. Die Feuerwehrkameraden, die in unmittelbarer Umgebung des Cascades-Werkes wohnen, rücken ab einem festgelegten Alarmstichwort direkt von der „Citywache“ zum Einsatzort aus.
2007 Oktober

Die „Citywache“ hat sich bei mehreren Einsätzen bewährt.
Der Bauantrag zum Um- und Ausbau der dezentralen Wache auf dem Gelände des Cascades-Werkes Arnsberg wird vorbereitet.