Christian Karla

 

Darf ich mich kurz Vorstellen!

 

Name, Vorname und Alter:

Christian Karla, 34 Jahre

Familienstand und Kinder:

verheiratet, keine Kinder

Beruf und Arbeitgeber:

Feinwerkmechanikermeister,

Caritas Werkstätten Arnsberg


 

 

1. Was bedeutet für dich der Begriff Ehrenamt?

Das Ehrenamt bedeutet für mich, sich für die Allgemeinheit zu engagieren und einzubringen.

Ehrenamt bedeutet aber auch, Spaß an der Sache zu haben.

Bei einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung stellt sich auch eine innere Zufriedenheit ein.

 

2. Seit wann bist du Mitglied der Arnsberger Feuerwehr?

Ich bin 1995 mit 12 Jahren in die Jugendfeuerwehr Arnsberg eingetreten.

Mein Vater, der langjähriges Mitglied in der Feuerwehr ist und auch Löschzugführer war, hat mit dazu angespornt.


  

3. Was motiviert dich, bei der Feuerwehr ehrenamtlich mitzuwirken?

Die Kameradschaft findet man sonst nirgends anders. Man kann sich in Gefahrensituationen immer auf den Anderen verlassen.

Nicht zuletzt kommt auch der Spaß nicht zu kurz.

 

4. Mit welchen Argumenten würdest du bei Freunden und Bekannten für die Feuerwehr werben?

„Komm zur Feuerwehr, da erlebst du was.“

Spaß bei Seite, es macht einfach Freude sich ehrenamtlich einzusetzen und auch Anerkennung dafürzu bekommen.

Es entstehen Freundschaften fürs Leben, denn auf diese Freunde kann man sich auch außerhalb des Feuerwehrdienstes stets verlassen.


 

5. Welcher Einsatz als Feuerwehrmann ist dir noch in besonderer Erinnerung?

Da gibt es viele. Sowohl im Positiven als auch im Negativen.

Besonders hervorheben würde ich den Brand im Altenheim Haus Klosterberg vor einigen Jahren.

Da sind sehr viele unserer Kameraden an ihre Grenzen gestoßen und es haben trotzdem alle einen sehr guten Job gemacht.


  

6. Wie gut kannst du Beruf und Feuerwehr kombinieren?

Beruf und Feuerwehr lassen sich sehr gut kombinieren. Mein Arbeitgeber, die Caritas Arnsberg-Sundern unterstützt mich bei meinem Ehrenamt.

Wenn der Melder geht, kann ich in der Regel immer zum Einsatz fahren, und die Kollegen wissen Bescheid,

dass sie sich in dieser Zeit um meinen Beschäftigten und den Auszubildenden kümmern müssen.

Auch bei meinem letzten Arbeitgeber in Wickede,

hat mich der Seniorchef sogar gefragt ob ich Lust hätte in Wickede – Echthausen tagsüber mit der Feuerwehr zum Einsatz zu fahren.

Dies war eine ganz neue Erfahrung für mich, mal über die Stadtgrenzen hinaus zu schauen.