Darf ich mich kurz Vorstellen!
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Name, Vorname und Alter:

Sebastian Kortz 38 Jahre

Familienstand und Kinder (evtl. mit Namen und Alter):

Verheiratet mit Katharina Kortz,

Zwei Kinder: Jannes, 5 Jahre und Pia 3 Jahre alt

Beruf und Arbeitgeber:

Westnetz GmbH


      

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1. Was bedeutet für dich der Begriff Ehrenamt?

In meiner Freizeit eine sinnvolle Aufgabe auszuführen, die meinen Mitmenschen und meiner Umgebung weiterhilft. Also MEINEN Beitrag für ein gutes Miteinander zu leisten.

Ohne das Ehrenamt würden viele Aufgaben nicht erfüllbar oder auch nicht bezahlbar sein.

 

2. Seit wann bist du Mitglied der Arnsberger Feuerwehr?

Ich bin 1994 in die Jugendfeuerwehr eingetreten und seit 1997 in der Einsatzabteilung im Löschzug Arnsberg. Mit der Feuerwehr bin ich aber mein ganzes Leben lang schon groß geworden, da mein Vater auch schon begeisterter Feuerwehrmann war und ist.

 

3. Was motiviert dich, bei der Feuerwehr ehrenamtlich mitzuwirken?

Teil einer tollen Gemeinschaft zu sein, denn zusammen im Team kann man so viel mehr erreichen. Man lernt immer wieder neue Dinge dazu. Vor gut zwei Jahren sind wir mit der Kinderfeuerwehr in der Stadt Arnsberg gestartet und es ist faszinierend zu sehen, mit welcher Begeisterung die Kinder - aber auch die Ausbilder – das Thema Feuerwehr aufnehmen und dieses neue Themenfeld mit Leben füllen.

 

4. Mit welchen Argumenten würdest du bei Freunden und Bekannten für die Feuerwehr werben?

Sei Teil einer grandiosen Gemeinschaft. Nutze deine Freizeit für eine sinnvolle Tätigkeit, die auch Spaß macht und dein Leben bereichern wird. Jede und jeder kann sich mit seinen besonderen Fähigkeiten und Talenten einbringen und trägt ihren/seinen Beitrag dazu bei, anderen in Not zu helfen.

 

5. Welcher Einsatz als Feuerwehrmann ist dir noch in besonderer Erinnerung?

Da gibt es so einige, sowohl im positiven, als auch im negativen Sinne. Am Tag meiner mündlichen Abitur-Prüfung ertönte, während ich auf meine Note wartete, die Sirene. Wir wurden zu einem Brandeinsatz gerufen. Es wurden noch Menschen in dem Gebäude vermutet. Ich musste nicht lange nachdenken, um meine Entscheidung zu treffen und bin los gefahren. Unter Atemschutz durchsuchten mein Trupp-Partner und ich das Gebäude. Nachdem wir Rufe hinter einer verschlossenen Tür hörten, brachen wir die Tür auf und konnten eine blinde Frau aus dem verrauchten Gebäude retten. Meine Note musste ich dann später noch telefonisch erfragen. Wenn ich diese Frau heute noch durch die Stadt laufen sehe, weiß ich, dass ich das richtige „Hobby“ gewählt habe.

 

6. Wie gut kannst du Beruf und Feuerwehr kombinieren?

Sehr gut, da ich hier von meinen Vorgesetzten und von meinen Kolleginnen und Kollegen immer unterstützt werde. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an meinen Arbeitgeber. Seit dem ich wieder in Arnsberg arbeite, kann ich auch tagsüber zu den Einsätzen fahren. Gerade in diesem Zeitraum ist es oft nicht einfach, alle Funktionen zu besetzen, da immer mehr Kameradinnen und Kameraden auswärts arbeiten.

 


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