12.08.2017  Brandmeldeanlage  in Arnsberg Bruchhausen, Eichenkamp  Brandmeldeanlage
Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Niedereimer


Der Brandschutz im 19. Jahrhundert


1833                 (04.06.) Die königl. Regierung zu Arnsberg belobigt u. a. die Einwohner Niedereimers, die bei den Löscharbeiten im Wald geholfen haben.

 

1844                 (01.) Die neuen „Häusler“ werden aufgefordert, Löscheimer an die Gemeinde abzuliefern.

 

1849                 (12.11.) Eine Tätigkeit des Nachtwächters und Schweinehirten ist es, bei einer ausbrechenden Feuersbrunst sofort Meldung zu machen. So beschrieben im Gemeinderatsprotokoll.

 

1882                 Die damalige Gemeinde Niedereimer beschafft eine für den Ort  eigene Feuerspritze.

 

1883                 (10.04.) Die Gemeindevertretung hält es für wünschenswert, dass sich in Niedereimer eine freiwillige Feuerwehr gründet.

 

1884                 Die Bürger von Niedereimer bekämpfen den Brand des Gutshof Mette an der Friedrichshöhe, leider vergebens; der gesamte Komplex brennt nieder.

 

1884                 (18.02.) Der Schreinermeister Franz Lichte und der Schlosser Hermann Rüther werden durch Gemeinderatsbeschluss zu Spritzenmeistern gewählt. Beide erhalten je ein Jahresgehalt von 7,50 Mark.

 

1884                 Das langerwartete Spritzenhaus wird endlich erbaut. In diesem Gebäude ist die Spritze untergestellt und es besitzt zudem noch eine Arrestzelle.

 

1885                 Das Wohnhaus von Joh. Sonntag in der Wassergasse brennt trotz aller Löschversuche nieder. Später wird an gleicher Stelle ein neues Haus errichtet.

 

1890                 (08.10.) In der Gemeinderatsitzung berichtet der Vorsitzende von Beschädigungen am Spritzenhaus.

 

1890                 (24.11.) An diesem Tag richtet die „Katharinenflut“ in ganz Deutschland große Hochwasserschäden an. Auch in Niedereimer kommt es zu schweren Überschwemmungen.

 

 

Der organisierte Brandschutz

 

1907                 Die Höhere Verwaltungsbehörde der Provinz Westfalen ordnet an, dass in jeder Landgemeinde eine Feuerwehr einzurichten sei.

 

1908                 (17.02.) Die Gemeindeversammlung beschließt eine „Brand-wehr“ einzurichten. Die notwendigen Gerätschaften sollen beschafft werden.

 

1908                 (15.11.) Dem Beschluss eine Pflichtfeuerwehr einzurichten, treten spontan 35 Männer zwischen 18 und 50 Jahren entgegen. Erster Brandmeister wird der königliche Förster Caspar Schnettler.

 

1909                 (10.05.) Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Niedereimer kann beginnen. Es werden die vorhandenen Gerätschaften von der Gemeinde an die Feuerwehr übergeben.

 

1909                 (01.06.) Zum ersten Mal ertönt das Sammelsignal für die Feuerwehrmänner durch die Hornisten. Die Männer treten in ihren neuen Uniformen zur Übung an.

 

1909                 (24.10.) Die Feuerwehr stellt an die Gemeinde den Antrag, einen geeigneten Übungsplatz zur Verfügung zu stellen. Diesem Antrag kann jedoch aufgrund fehlender finanzieller Mittel nie genüge getan werden.

 

1910                 (23.10.) Es wird beschlossen, ab sofort vier Übungen im Jahr durchzuführen.

 

1911                 (17.04.) Der Gastwirt Wilhelm Tuschhoff wird zum neuen Brandmeister gewählt.

 

1915                 (22.08.) Der Fabrikant Franz Grothoff wird einstimmig von der Versammlung zum „Vorsitzenden“ gewählt.

 

1920                 Der frühere Brandmeister Wilhelm Tuschhoff übernimmt wieder die Leitung der Feuerwehr.

 

1922                 Die Feuerwehr Niedereimer und die Feuerwehr Bruchhausen bekämpfen gemeinsam den Waldbrand von ca. 100 Morgen (250.000 qm) im Fürstenberg’ schen Wald.

 

1923                 (23.08.) An diesem Tag brennt die „Dicke Eiche“ von Niedereimer ab. Somit verliert der Ort seinen Baumriesen und sein Wahrzeichen.

 

1926                 Der Revierförster Fritz Spies übernimmt die Führung der Feuerwehr.

 

1933                 (15.12.) Durch die Machtergreifung Adolf Hitlers kommt es auch zur Neuordnung der Feuerwehren. Die Wehren unterstehen nun der Feuerschutzpolizei und Niedereimer wird zum „Löschzug 4“ innerhalb des Amtes Hüsten. Während dieser Zeit kommt es zu vielen Austritten aus der Wehr.

 

1934                 Da der Brandmeister Fritz Spies erkrankt und verstirbt, übernimmt der Bauunternehmer Josef Stiefermann die Leitung der Feuerwehr.

 

1939- 45           Während dieser Zeit werden viele Feuerwehrmänner zum Kriegsdienst eingezogen. So werden 19 Männer, die für den Kriegsdienst zu alt sind, zum Feuerwehrdienst verpflichtet.

 

1941                 (10.06.) Ein sintflutartiger Wolkenbruch verwandelt Niedereimer in eine Seenlandschaft. Feuerwehr und Pioniere mussten eingesetzt werden, um die Schäden zu beheben. Ältere Bewohner können sich an solche Wassermassen nicht erinnern.

 

1941                 (11.10.) Nur mit Hilfe der Arnsberger Wehr gelingt es, den Brand des Bauernhofes Heinrich Bienstein an der Friedrichshöhe zu löschen.

 

1944                 (12.09.) Durch die Unachtsamkeit eines Kindes brennt die Scheune des Hofes Mette an der Wannestraße nieder.

 

1945                 (13.03.) Die Feuerwehrmänner begleiten den Trauerzug der 20 Bombenopfer vom 9. März.

 

 

Der Neubeginn nach dem II. Weltkrieg


1946                 (28.01.) Die Gemeinderatssitzung beschließt den Neubau eines Gerätehauses.

 

1946                 Im Juni erhält die Feuerwehr Niedereimer aus dem ehemaligen Soldatencamp und späteren Entlassungslager auf der Hammerweide einen Tragkraftspritzenanhänger.

 

1947                 Nur mit Hilfe der Arnsberger Wehr und aller zur Verfügung stehender Güllewagen aus den Nachbarorten gelingt es im September bei Windstärke 10 einen Waldbrand im Deinscheid zu löschen.  Hierbei wäre fast der Eigentümer bei den Löscharbeiten zu Tode gekommen.

 

1948                 Da es der Feuerwehr an Nachwuchs fehlt, überlegt man eine Jugendfeuerwehr einzurichten. Diese Einrichtung kann sich jedoch nicht durchsetzen.

 

1952                 (14.07.) Am Schützenfestmontag wird der Bauerhof, ein altes Fachwerkgebäude, des Landwirtes Franz Glaremin ein Raub der Flammen. Nur wenige Habseligkeiten können gerettet werden. Auch den miteingesetzten Wehren aus Arnsberg, Bruchhausen und Hüsten gelingt es nicht, das Feuer einzudämmen.

 

1953                 (06.07.) Wieder einmal hat die Feuerwehr gegen starkes Hochwasser zu kämpfen. Die Häuser an der Wannestraße versinken im Wasser.

 

1953                 (21.09.) An der „Schlacht“ in der Ruhr kommt es zu einem tödlichen Unfall. Der Fahrer versinkt mit seinem 11 Tonnen Bulldozer in dem ca. sieben Meter tiefen Fluss. Erst mit Hilfe von Tauchern kann einen Tag später die Leiche geborgen werden.

 

1956                 (03.10.) Auf dem Dach der Firma Grothoff & Schulte wird die erste elektrisch betriebene Sirene montiert. Somit ist das Zeitalter der Hornisten oder Handsirenen beendet.

 

1957                 Es kommt zu einer grundlegenden Änderung zur Agathafeier. So trafen sich bisher die Kameraden mit Partnerinnen zur Feier nur am Sonntagnachmittag. Ab sofort findet die Feier mit den Partnerinnen am Samstag und der Frühschoppen nach dem Kirchgang im Haus Bienstein statt.

 

1957                 (23.02.) Die alte Feuerspritze von 1882 wird ausgemustert. Die Metallteile werden veräußert und der Rest entsorgt.

 

1958                 (24.04.) Durch das Eingreifen der Feuerwehr kann ein Großbrand auf dem Hof Bienstein an der Friedrichshöhe vermieden werden. Dennoch verenden viele Tiere und der gesamte Vorrat wird vernichtet.

 

1958                 (09./10.08.) An diesen beiden Tagen feiert die Feuerwehr Niedereimer ihr 50 jähriges Bestehen. Hierzu erscheinen zahlreiche Abordnungen von Feuerwehren und Ortsvereinen. An den Festzug schließt sich eine Schauübung an. Der Tag klingt mit einem Fest aus.

 

1959                 An die Stelle des bisherigen Wehrführers tritt der Werkmeister Ferdi Vehre. Josef Stiefermann wird zum Ehrenbrandmeister ernannt.

 

1961                 (17.02.) Die Gemeindevertretung beschließt, dass die Feuerwehr eine neue Motorspritze samt Anhänger erhalten soll.

1961                 (29.09.) In der Gemeinderatssitzung wird über den Neubau des Gerätehauses mit Gerätewartwohnung sowie Geräteraum für den Wassermeister beraten.

 

1962                 (28.07.) Die Feuerwehr unternimmt erstmalig eine Busfahrt ins Sauerland. Während dieser Fahrt wird ebenfalls erstmalig ein eigenes Königspaar ermittelt.

 

1963                 (14.03.) Die Feuerwehr erhält einen neuen Tragkraft-spritzenanhänger nebst Pumpe.

 

1963                 (20.06.) Das alte Spritzenhaus mit Arrestzelle wird von den Feuerwehrkameraden abgerissen. Ein modernes Gerätehaus entsteht.

 

1964                 (04.09.) Der Gemeinderat beschließt im Jahre 1965 ein modernes Löschfahrzeug vom Typ LF 8 zu beschaffen.

 

1965                 (01.10) Das neue Gerätehaus wird seiner Bestimmung übergeben.

 

1965                 Im Juni kann die Feuerwehr ihr neues LF 8 in Empfang nehmen. Das LF 8 wird von Pater Franz Rose eingesegnet und seiner Bestimmung übergeben.

 

1967                 (04.07.) Der Gemeinderat beschließt eine zweite Sirene für Niedereimer zu beschaffen und diese auf der Schule zu montieren.

 

1968                 (10./11.08) Die Wehr feiert in Verbindung mit dem Amtsfeuerwehrfest ihr 60-jähriges Bestehen. Höhepunkt des Festes ist die Segnung der neuen Feuerwehrfahne. Auch hierbei findet wieder eine Schauübung, diesmal bei Grothoff & Schulte, und ein großer Festzug statt.

 

1970                 (01.07.) Ein Großbrand vernichtet die Stallungen, Legebatterien und Heuernte auf dem erst wenige Jahre alten Bauernhof Blöink am Eichhahn.

 

1973                 (25.01) Aus gesundheitlichen Gründen muss der Wehrführer Ferdi Vehre sein Amt niederlegen. Sein Nachfolger wird Franz-Josef Baader. Herr Vehre wird zum Ehrenbrandmeister ernannt.

 

1973                 (16.05.) An diesem Tage erwirbt die Wehr einen Bulli zum Transport der Kameraden. Dieses Fahrzeug wird von den Kameraden eigens zu diesem Zweck hergerichtet.

 

1973                 (25.08.) Die Feuerwehr begeht mit einem Tag der offen Tür ihren 65. Geburtstag. Hierzu findet eine Fahrzeugausstellung auf dem Schützenhof statt. Anschließend ist Konzert und Tanz.

 

1973                 (31.12.) Franz-Josef Baader erklärt aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt als Wehrführer. Sein Amt übernimmt  Wilfried Glaremin.

 

1974                 (30.12.) Kurz vor der kommunalen Neugliederung kommt es abermals zum Führungswechsel. So wird Rainer Osterhaus zum Brandmeister befördert und übernimmt die Wehrführung.

 

 

Die Neuordnung in der Stadt Arnsberg


1975                Am 1.1. tritt die kommunale Neugliederung in Kraft. Dies bedeutet, dass es eine Feuerwehr innerhalb der neuen Stadt Arnsberg mit 14 Löschgruppen bzw. –zügen gibt. Es gibt viele Neuregelungen, die zur Verbesserung der Einsatzkräfte führen.

 

1975                (19.03.) Die „Löschgruppe“ Niedereimer rückt zu einem Brand auf dem Hof Bienstein an der Friedrichshöhe aus. Hier wird ein ca. 30 Meter langer Geräte- und Lagerschuppen ein Raub der Flammen. Nur durch die Unterstützung der Nachbarwehren kann das Wohnhaus vor den Flammen gerettet werden.

 

1975                (28.05.) Erstmalig findet in der Halle Friedrichshöhe die Anhörung der Feuerwehr zur Wehrführung statt. Hierzu sind alle Kameraden aus der Stadt Arnsberg eingeladen. Wehrführer wird Max Sturzenhecker aus Arnsberg, sein Stellvertreter Josef Kriesten aus Neheim.

 

1976                (01.09.) Mit dem seit zwei Jahren geplanten Erweiterungs- und Umbau des Gerätehauses wird begonnen. Es wird zusätzlich eine Garage und ein Sanitärbereich geschaffen. Alle Kameraden legen mit Hand an, die Stadt stellt die finanziellen Mittel. Diese Art der „Eigenleistung“ wird erstmalig in der neuen Stadt durchgeführt.

 

1976                (29.11.) Die größte bisher stattgefundene Katastrophenschutz-übung des Landes NRW findet im Niedereimer Forst statt. Hieran sind ca. 800 Personen von Feuerwehr, THW und DRK sowie Mitglieder des NRW-Stabes beteiligt.

 

1977                (13.05.) Der Erweiterungsbau des Gerätehauses wird offiziell an die Wehr übergeben.

 

1977                (11.11.) An diesem Tage findet die Gründungsversammlung der Jugendfeuerwehr der Stadt Arnsberg im Siedlerheim Bergheim statt. Auch vier Jugendliche aus Niedereimer sind mit dabei.

 

1978                (23.11.) Die Feuerwehr begeht im Rahmen der Abschluss-übung ihren 70. Geburtstag. Am Abend trifft man sich zu einer kleinen Feier in der Halle.

 

1981                (08.04.) Die Feuerwehr erhält ein neues LF 8. Das alte Fahrzeug erhält die Feuerwehr Rumbeck.

 

1981                (02.06.) In Niedereimer kommt es zu einem Jahrhundert-hochwasser. Die Wannestraße und kleinere Nebenstraßen sind vollständig überflutet. Selbst höhergelegene Kellerräume sind vollgelaufen. Die Wehr muss mit Hilfe von Feuerwehren aus dem gesamten Stadtgebiet sowie dem THW in dieser Nacht über 60 Einsätze fahren.

 

1981                (05.09.) Ein Großbrand bei der Firma Wiegelmann in der Dieselstraße vernichtet den gesamten Gebäudekomplex. 70 Kameraden sind die ganze Nacht im Einsatz.

 

1982                (18.04.) Der Bulli hält den Anforderungen des TÜV nicht mehr stand und muss ausgemustert werden.

 

1983                (04.06.) In Verbindung mit dem Stadtfeuerwehrverbandstag feiert die Feuerwehr ihr 75-jähriges Bestehen. Gäste aus der Stadt sowie aus Nachbarstädten nehmen am Festzug und den Feierlichkeiten teil.

 

1986                (10.09.) Hubert Prange (Hüsten) und Ulrich Pfitzner (Neheim) werden zum Wehrführer bzw. Stellvertreter während der Anhörung in Niedereimer vorgeschlagen.

 

1986                (19.12.) Die Wehr kann ein neues Gefährt, ein Tragkraftspritzenfahrzeug, in Empfang nehmen.

 

1988                (11.06.) Aus Anlass des 80-jährigen Bestehens wird der Stadtfeuerwehrverbandstag wieder einmal in Niedereimer begangen.

 

1988                (15.08.) Auch in Niedereimer schlägt der Serienbrandstifter zu. Die Fischerhütte im Deinscheid brennt nieder.

 

1989                (23.01.) Der Großbrand bei der Aluminiumgießerei Grothoff & Schulte bedeutet das Aus für den Betrieb. Die eingesetzten 85 Wehrmänner können nur den Bürotrakt und die darüber liegende Wohnung retten. Gefrierendes Wasser erschwert hierbei die Löscharbeiten.

 

1989                (17.10.) In der erneut in Niedereimer stattfindenden Anhörung zur Wehrführung wird Roland Zippel (Arnsberg) als zweiter Stellvertreter vorgeschlagen.

 

1990                (27./28.07.) Erstmalig in ihrer über 80-jährigen Geschichte unternehmen die Wehrmänner mit ihren Frauen/Partnerinnen und Gönnern eine Zweitagesfahrt; es geht nach Trier.

 

1991                (21.10.) Im sogenannten Ringtausch gibt die Feuerwehr Niedereimer das Tragkraftspritzenfahrzeug an die Feuerwehr Vosswinkel und erhält dafür einen Bulli.

 

1992                (05.10.) Ein brisanter Einsatz für die Wehr. Bei Bauarbeiten zur Autobahnauffahrt wurde ein Stutzen von einer Hochdruckgasleitung abgerissen. Hierbei mussten Häuser evakuiert und Straßen abgesperrt werden. Zum Glück kam niemand zu Schaden.

 

1993                (02.04.) Die Arbeitsgemeinschaft Intensivmedizin probt bei einem simulierten Massenunfall die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr auf der gesperrten B 7. Diese Art von Übung wird mehrmals auch mit der Löschgruppe Niedereimer durchgeführt.

 

1993                (21.06.) Die Wehr erhält ein neues Fahrzeug. Ein LF 8/6; dieses Fahrzeug ist zusätzlich ausgerüstet mit Wassertank, Schnellangriff und Rettungswerkzeug. Den Vorgänger erhält die Feuerwehr in Wennigloh.

 

1994                (13.10.) Bei den Bauarbeiten am Schlossbergtunnel werden 70 cbm Beton aus der Verschalung gedrückt. Die Löschgruppe Niedereimer wird hier zur Hilfe gerufen, den noch flüssigen Beton aus dem Tunnel zu spülen.

 

1994                (16.04.) Der neue Basislöschzug Niedereimer/Bruchhausen unternimmt die erste Übung. Angenommen ist ein Waldbrand im Staatsforst.

 

1994                (29.10.) Zum ersten Mal veranstaltet die Wehr einen „Tag der offenen Tür“ am Gerätehaus. Aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse ist die Teilnahme jedoch nicht so groß wie erwartet. Doch im Laufe der letzten Jahre nimmt die Besucherzahl mehr und mehr zu.

 

1995                (15.11.) Erneut findet eine Anhörung zur Wehrführung in Niedereimer statt. Vorgeschlagen werden hier: Wehrführer Hubert Prange (Hüsten) sowie die Stellvertreter Roland Zippel (Arnsberg) und Peter Glaremin (Niedereimer).

 

1996                (19.02.) Auch die Feuerwehr aus Niedereimer rückt zum größten Brand der Nachkriegsgeschichte in der Stadt Arnsberg aus. Die Lagerhallen der Spedition Schnier in der Hüttenstraße in Hüsten werden ein Raub der Flammen. Tagelange Nachlöscharbeiten, bis zum entgültigen Abriss der Hallen im Mai, sind immer wieder notwendig.

 

1996                (24./25.08.) Die Zweitagesfahrt der Feuerwehr hat diesmal den Harz zum Ziel. Stadtbesichtigungen in Goslar und Wernigerode runden die Fahrt ab.

 

1996                (09.11.) Eine Abkürzung mit dem Auto durch die Hochwasser führende Ruhr führt zu einem gefährlichen Nachteinsatz. Der Fahrer kann sich selber ans Ufer retten, die nichtschwimmende Beifahrerin kann erst mit Hilfe des THW gerettet werden. Kurz nach der Rettung versinkt das Auto in der ca. sechs Meter tiefen Ruhr.

 

1997                (14.11.) Mit einer Feier in der Halle Friedrichshöhe wird der 20. Geburtstag der Jugendfeuerwehr begangen. Viele der Ehemaligen sowie Eltern und Ausbilder kann der neue Jugendfeuerwehrwart Gerd Knobloch an diesem Abend begrüßen. Aber auch viel Prominenz ist an diesem Abend anwesend, unter ihnen der Kreisjugendfeuerwehrwart Michael Lübke, der Bezirksbrandmeister Jürgen Wirth, der Kreisbrandmeister Martin Rickert oder der Stadtdirektor Hans-Josef Vogel.

 

1998                (09.03.) Innerhalb der Feuerwehr Niedereimer findet eine Anhörung statt. Hier werden die Kameraden Dirk Sölken zum Stadtteileinheitsführer und Detlev Becker zum Stellvertreter gewählt.

 

1998                (01.05.) Zum ersten Mal ermitteln auch die Kinder während der Familienwanderung ihren König, dieser wird Stephan Voss.

 

1998                (09.05.) An diesem Tag feiert die Wehr im Rahmen des Stadtfeuerwehrverbandstages ihren 90. Geburtstag. Am späten Nachmittag treffen sich die Kameraden aus der Stadt Arnsberg sowie Nachbarstädten in der Halle Friedrichshöhe. Während dieser Veranstaltung kommt es zum Führungs-wechsel innerhalb der Stadtteileinheit. So übergeben Rainer Osterhaus und Wilfried Glaremin nach fast 25-jähriger erfolgreicher Arbeit ihre Ämter in jüngere Hände. Dirk Sölken und Detlev Becker treten die Nachfolge an. Im Anschluss folgen Konzert, Tanz und Unterhaltung in der Halle.

 

1999                (07./08.08.) Diesmal führt die Zweitagesfahrt in die Stadt Heidelberg am Neckar. Stadtbesichtigung, Schiffsreise und Bummeln runden die Fahrt ab.

 

1999                (21.08.) Die Wehr wird zum Großbrand der Fa. ELPRO in der Dieselstraße gerufen. Die Wehren aus Niedereimer und Bruchhausen können die vollständige Zerstörung nicht verhindern. Nachlöscharbeiten lassen die Wehrmänner nicht zur Ruhe kommen.

 

2000                (23.03.) Die Anhörung zur Wehrführung findet wieder traditionell in Niedereimer statt. Hierbei wird Ludger Schlinkmann als Nachfolger von Roland Zippel vorgeschlagen.

 

2000                (02.06.) Im Rahmen der Delegiertenversammlung beim Kreisfeuerwehrverbandstag wurde dem Brandoberinspektor Peter Glaremin (Niedereimer) das Feuerwehr-Ehrenkreuz der Sonderstufe des Landes NRW in Silber verliehen.

 

2001                (08.02.) An der Wannetalschule in Niedereimer findet eine allgemeine Überprüfung des 2. Rettungsweges an Schulen in der Stadt Arnsberg statt. Hierzu rücken das Tanklöschfahrzeug und die Drehleiter unter Einsatzbedingungen aus.

 

2001                (19.05.) Beim Tag der Feuerwehr in Bachum erhält der Kamerad Horst Glaremin aus Niedereimer das Feuerwehr-Ehrenkreuz der Sonderstufe des Landes NRW in Silber. Diese Auszeichnung erfahren nur wenige Feuerwehrkameraden.

 

2001                (21.11.) Nachdem Hubert Prange nach 14-jähriger Amtszeit als Stadtwehrführer nicht mehr kandidiert, findet erneut eine Anhörung der Wehr in Niedereimer statt. Vorgeschlagen wird zum Wehrführer der Brandamtmann Peter Glaremin (Niedereimer) und zum Stellvertreter Bernd Löhr (Arnsberg). Beide erhalten in der Ratssitzung vom 06.12. die Zustimmung.

 

08.- 12.05.2002                         Das 25-jährige Bestehen der Jugendfeuerwehr wird in Niedereimer groß gefeiert. Beim Festakt, an dem Vertreter aus Stadt, Kreis und Land teilnehmen, werden die Kameraden Gerd Knobloch und Reiner Schulze ausgezeichnet. Andreas Bertram aus Niedereimer wird neuer Zugführer des Zuges II. Anschließend findet das Jugendlager auf der Friedrichshöhe statt.

 

10.06.2002                               Im Rahmen des vorbeugenden Brandschutzes  besuchen die Wehren aus Niedereimer und Arnsberg die Sauerländer Spanplatten. Thomas und Hubertus Flötotto führen die Feuerwehrmänner durch den Betrieb.

 

25.07.2002                                          Eine besondere Herausforderung ist die Brandschutzerziehung mit 11 Behinderten der Caritaswerkstätten aus Arnsberg.

 

06.- 08.09.2002                         Gemeinsam mit ihren Partnerinnen und einigen Gästen fährt die Feuerwehr in die Weltmetropole Berlin. Hierbei stehen die Besichtung des Reichstages und Stadtführungen auf dem Programm. Am Sonntag wird noch das Schloss Sanssouci in Potsdam besucht.

 

01.10.2002                               Der Arbeiterwohlfahrt Kindergarten feiert sein 20-jährges Bestehen. Mit dem „Spritzenhaus“ nehmen einige Kameraden an der Geburtstagsfeier teil.

 

27.10.2002                                          Schwere Herbststürme fegen über Deutschland hinweg. So gibt es auch für die Wehrmänner aus Niedereimer Arbeit. Umgestürzte Bäume müssen entfernt werden.

 

02.11.2002                                          Eine groß angelegte Jahresübung findet bei der Firma Ernst Keller an der Sauerlandstraße statt. Hieran nehmen die Einheiten Niedereimer und Bruchhausen und der Fernmeldezug teil.

 

16.01.2003                                         Die Beratung zum neuen Brandschutzkonzept für die Feuerwehr der Stadt Arnsberg findet mit Vertretern der Feuerwehr und der Politik im Kulturzentrum in Hüsten statt. Ebenfalls berät man über die neue Alarm- und Ausrückordnung.

 

06.03.2003                               Als Ordner am Spielfeldrand betätigen sich einige Kameraden bei dem Frauenländerspiel Deutschland - China im Stadion „Große Wiese“ in Hüsten.

 

01.04.2003                                          Im ganzen Monat kommt es zu umfangreichen Sanierungsarbeiten im Toiletten- und Eingangsbereich des Gerätehauses, welche von den Kameraden in Eigenleistung durchgeführt werden.

 

10.06.2003                                          Beim Kameradschaftstreffen der Ehrenabteilung in Niedereimer werden Altgediente mit der Treuemedaille ausgezeichnet und die ältesten Teilnehmer mit einem Präsent geehrt.

 

12.07.2003                                         Zu einem Großeinsatz bei der Firma Pfleiderer in Bruchhausen wird die Wehr in den frühen Morgenstunden gerufen. Hier ist giftiges Phenolharz ausgetreten, welches nur unter schwerem Atemschutz beseitigt werden kann.

 

09.08.2003                                          Aufgrund anhaltender Trockenheit und Brandstiftung kommt es im Bereich Wolfsschlucht in Arnsberg immer wieder zu Waldbränden. An diesem Tag soll die Einheit Niedereimer die eingesetzten Kräfte unterstützen. Am Abend wird auf dem Schlossberg die Oper „Nabucco“ aufgeführt. Hier versehen einige Kameraden die Brandsicherheitswache.

 

20.09.2003                                         Bereits den 10. Tag der offenen Tür in Folge bestreitet die Wehr. Der Tag steht unter dem Motto: „Sicherheit im Straßenverkehr“. Viele Gäste aus Niedereimer können begrüßt werden.

 

01.10.2003                                         Die Wehren aus Niedereimer und Bruchhausen sowie der Stützpunkttrupp werden zu einem Wohnungsbrand auf den Hof Glaremin gerufen. Der Eigentümer Helmut Glaremin wird mit einer schweren Rauchgasvergiftung gerettet, das Haus hat erhebliche Rauchschäden und muss komplett saniert werden.

 

28.11.2003                                         Nach längerer Pause findet in der Wannetalschule wieder einmal eine Brandschutzerziehung der Kinder und Lehrerinnen statt. Alle Beteiligten sind mit Feuereifer bei der Sache.

 

06.01.2004                                         Beim Neujahrsempfang der Stadt Arnsberg im Sauerlandtheater erhält der Kamerad Hans-Dieter Bertram die Bürgermedaille. Sie wird ihm unter anderem verliehen für seine jahrelange erfolgreiche Arbeit in der Jugendfeuerwehr.

 

08.02.2004                                         Zu einem Führungswechsel innerhalb der Wehr kommt es bei der Agathafeier. Der bisherige stellvertretende Einheitsführer Detlev Becker tritt auf eigenen Wunsch zurück. Sein Amt übernimmt Markus Schneider.

 

29.03.2004                                Niedereimers ältester Feuerwehrkamerad Ferdi Vehre stirbt im Ater von 89 Jahren. In den Jahren von 1959 bis 1973 bekleidete er das Amt des Wehrführers in Niedereimer.

 

18.06.2004                                An der Übung zum Großschadensereignis bei der Firma Trilux in Hüsten nimmt ebenfalls eine Gruppe aus Niedereimer teil.

 

01.07.2004                               Dr. Rainer Stahl, welcher der Stadtteileinheit Niedereimer angehört, wird neuer Fachberater Chemie der Feuerwehr der Stadt Arnsberg.

 

25.09.2004                                Einige Kameraden aus Niedereimer unterstützen den Leistungsnachweis der Jugendfeuerwehr im Stadion „Große Wiese“ in Hüsten.

 

29./30.01.2005                          Nach über 90 Jahren feiert die Wehr zum letzten Mal ihre Agathafeier im Hause Bienstein. Mit einem Präsent bedankt man sich bei dem Ehepaar Bienstein für die stets gute Bewirtung. Einige Frauen der KfD führen hierbei Teile ihres Karnevalsprogramms auf.

Am Sonntag wird der neue Kreisverkehr an der Wannestraße inoffiziell durch die Feuerwehr und das Tambourcorps Schreppenberg eröffnet.

 

26.- 28.08.2005                         Eine dreitägige Fahrt nach Leipzig und Erfurt unternehmen insgesamt 59 Personen, unter ihnen auch die Partnerinnen und Gäste. Auf dem Programm steht neben der Besichtigung des Porsche-Werkes und vieler Sehenswürdigkeiten ebenfalls eine Stadtführung.

 

02.- 04.09.2005                         Die Jugendfeuerwehr führt den Bundesausscheid im Stadion „Große Wiese“ durch. Hieran sind auch Kameraden aus Niedereimer beteiligt.

 

10.11.2005                               Nach dem Martinszug durch das „Alte Dorf“ bietet die Feuerwehr den Teilnehmern erstmals Glühwein sowie Bockwürstchen und diverse andere Getränke an. Dieses Angebot wird gerne angenommen.

 

01.01.2006                                         Es erfolgt eine Neuzusammenstellung des Basislöschzuges. Ihm gehört neben Niedereimer und Bruchhausen nun auch Breitenbruch an.

 

20.01.2006                                         Nach Schließung der Gastwirtschaft Bienstein treffen sich die Kameraden im Sportheim des TuS erstmalig zur Hauptdienstbesprechung.

 

4./5.02.2006                             Die Agathafeier muss ebenfalls aufgrund der Schließung der Gastwirtschaft Bienstein verlegt werden. Nun feiern die Kameraden mit ihren Partnerinnen und Gästen im Speisesaal der Halle Friedrichshöhe.

 

01.05.2006                                         Die Maiwanderung hat in diesem Jahr als Ziel die Kleingärtneranlage auf dem Lüsenberg in Arnsberg. Erstmalig dürfen auch die Jugendlichen am Ermitteln des Königspaares und der Paiers (Geck) teilnehmen. So wird Nina Sölken Königin und Saskia Becker Paiers.

 

20.06.2006                                         Fast zeitgleich mit dem Schlusspfiff eines Deutschlandsspiels der Fußball-WM ertönt die Sirene. Die Wehrmänner werden zu einem LKW-Unfall auf die Autobahn gerufen. Der glücklicherweise nur leicht verletzte Fahrer hatte mit dem Fahrzeug die Leitplanke durchbrochen. Der LKW wurde mittels eines Abschleppwagens geborgen.

 

26.07.2006                                         In den späten Abendstunden alarmierte die Wehrführung die Einheit Niedereimer zur Hilfeleistung. Aufgrund anhaltender Regen- und Hagelschauer war es in Neheim zu Überflutungen gekommen. Die Einheit wurde im Bereich Möhne-/Graf-Gottfried-Straße eingesetzt.

 

07.08.2006                                         Unter Leitung von Brandinspektor Dirk Sölken erfolgte eine Einsatzübung im ehemaligen Pfarrhaus. Lage: Drei eingeschlossene und verletzte behinderte Bewohner. Nach ihrer geglückten Rettung trafen sich die Aktiven mit den Behinderten und der Ehrenabteilung zum gemütlichen Beisammensein am Gerätehaus.

 

25.08.2006                                         Zu einem fiktiven Wohnhaus- und Waldbrand in Niedereimer rückt der Zug 2 der Jugendfeuerwehr aus. Diese Übung bereitet den Jugendlichen viel Spaß, im Anschluss erhalten sie noch eine kleine Stärkung.

 

11.09.2006                                         Ein Großeinsatz bei der Firma Perstorp in Bruchhausen hält die gesamte Feuerwehr der Stadt in Atem. Bei dem Brand werden ein Arbeiter getötet und zwei schwer verletzt. Zwei Rettungshubschrauber bringen die Verletzten in Spezialkliniken. Bei dem Brand in der Siloanlage entsteht ein Schaden in Millionenhöhe. Mehrere Stunden sind die Feuerwehrleute im Einsatz.

 

22.09.2006                                         Erstmals findet eine Großschadenübung nicht wie gewohnt an einem Objekt statt. An sieben verschiedenen Stationen wird die Leistungsfähigkeit der Feuerwehren getestet. Ein weiteres Ziel der Übung ist das Heranführen von Einsatzkräften sowie die Koordination durch die Führungsebene.

 

18./19.01.2007                          Der Sturm „Kyrill“ fegt über das Sauerland und ganz Europa hinweg. Mit umgestürzten Bäumen und abgedeckten Dächern hinterlässt er viel Arbeit für die Feuerwehren.

 

23.02.2007                                         Nach längerer Pause findet in der Wannetalschule wieder einmal eine Brandschutzerziehung durch die Feuerwehr statt. Der Unterricht besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

 

18./19.03.2007                          Bei einem Brand im Surkhahn wird ein Wohnhaus komplett ein Raub der Flammen. Durch Kälte und Schneetreiben wird die Arbeit der 70 Wehrleute erheblich erschwert.

 

11.04.2007                                         In der Straße Schnettlers Siepen wird ein Arbeiter in einer Baugrube verschüttet. Nach der Rettung wird der Verunglückte mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen.

 

04./05.2007                              Durch die ernorme Trockenheit in den beiden Monaten besteht erhöhte Waldbrandgefahr. Am 1.Mai, einem beliebten Wandertag, unternimmt die Feuerwehr vorsorglich Kontrollfahrten im Wald.

 

07.06.2007                                         Beim Tag der offen Tür des TuS setzt sich die Feuerwehr beim Elfmeterschießen der Vereine gegen die Konkurrenten durch und gewinnt dies souverän.

 

09./10.08.2007                          Ein enormes Hochwasser mit gewaltigen Schlammmassen bedroht nach Sturzregen die Bürger in Niedereimer, über 300 Haushalte sind betroffen. Die Feuerwehren und andere Hilfsorganisationen kämpfen im gesamten Stadtgebiet gegen die Wassermassen an. Keller und Souterrainwohnungen sind vollgelaufen, die Straßen überflutet. Eine Brücke der Wannestraße im Wannetal wird komplett weggespült und andere fast völlig zerstört. Die Feuerwehr Niedereimer ist 25 Stunden im Dauereinsatz. Noch tagelang sind die Bewohner mit Aufräumarbeiten beschäftigt. Eine riesige Welle der Hilfsbereitschaft wird in Bewegung gesetzt.

 

18.08.2007                               Trotz aller Widrigkeiten feiert Niedereimer seinen 800. Geburtstag mit einem Dorfgemeinschaftsfest. Zahllose Bürger Niedereimers sind auf den Beinen und feiern ausgelassen dieses Gemeinschaftsfest auf der Friedrichshöhe bis in die Nacht hinein. Gemeinsam mit der Sparkasse kümmert sich die Feuerwehr um den Luftballonwettbewerb.

 

20.08.2007                               Die frisch restaurierte Fahne wird bei einem geselligen Abend den Kameraden vorgestellt. Zwei Sponsoren hatten die Restaurierung ermöglicht.

 

21./22.08.2007                          Ein zweites gewaltiges Hochwasser bricht über Niedereimer herein. Nach tagelang anhaltendem Regen laufen wieder Keller voll und Straßen werden überflutet. Die Bewohner versuchen zu retten, was zu retten ist. Auch die Talsperren laufen diesmal über, dadurch bedingt kommt es zu Ruhrhochwasser. Die Einsatzkräfte aus der ganzen Stadt werden in Alt-Arnsberg zusammengezogen und können so das Schlimmste verhindern. Die Feuerwehrmänner aus Niedereimer sind diesmal sogar 27 Stunden pausenlos im Einsatz.

 

06.10.2007                               Bedingt durch die beiden Hochwasser wird die Jahresübung der Jugendfeuerwehr jetzt nachgeholt. Insgesamt 87 Jugendfeuerwehrleute mit 12 Fahrzeugen und 22 Ausbildern bekämpften den fiktiven Brand von Wannetalschule und AWO-Kindergarten in Niedereimer. Nach der 40-minütigen Übung erhalten die Jugendlichen und deren Ausbilder eine kleine Stärkung.

 

23.10.2007                               Erstmalig veranstalten die Polizei und die Feuerwehr gemeinsam eine Verkehrserziehung an der Wannetalschule. Hierbei geht es um die Demonstration des sogenannten „Toten Winkels“.

 

27./28.10.2007                          Die Jugendfeuerwehr der Stadt Arnsberg feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Hierbei löst Felix Strotmeyer Gerd Knobloch als Jugendfeuerwehrwart ab. Der Kommersabend findet im Neheimer Kaiserhaus, der Tag der offenen Tür am Arnsberger Gerätehaus statt.

 

12.11.2007                               Erstmals findet die Anhörung der Wehr nicht wie gewohnt in Niedereimer, sondern im Hüstener Kulturzentrum statt. Zur Wahl stehen der Leiter der Feuerwehr Peter Glaremin und sein Stellvertreter Bernd Löhr. Beide erhalten die Zustimmung der Wehrleute, ebenfalls gibt der Rat grünes Licht.

 

08.12.2007                               42 Feuerwehrkameraden nebst Partnerinnen unternehmen anlässlich des 800-jährigen Ortsjubiläums einen historischen Dorfrundgang mit dem Ortsheimatpfleger. Zum Ausklang treffen sich die Teilnehmer im Gerätehaus.

 

31.12.2007                               Bedingt durch die großen Einsätze leisteten die Feuerwehrmänner im Jahre 2007 1308 Stunden bei insgesamt 16 Einsätzen.

 

16.01.2008                              Bei dem Großbrand des ehemaligen Hotels „Zur Krone“ in der Arnsberger Altstadt unterstützen die Niedereimer Kameraden die Arnsberger Wehrmänner und verlegen eine zusätzliche B-Leitung vom Glockenturm zur Brandstelle.

 

02.04.2008                               15 Kindergarten-Schulkinder der AWO unternehmen mit Feuerwehrmännern aus Niedereimer eine Besichtigung der Feuerwache in Neheim.

 

26./27.04.2008                          Die Stadtteileinheit Niedereimer feiert an diesem Wochenende ihr 100-jähriges Bestehen. Am Samstag findet ein Festabend mit viel Prominenz, Vertretern der Arnsberger und befreundeter Feuerwehren sowie der Dorfbevölkerung statt. Nach dem Festakt sorgen eine Tanzband und Wettspiele für die richtige Stimmung. Der Schweizer Kamerad Eduard Steiger übergibt an diesem Abend ein von ihm gefertigtes Feuerwehremblem und stellt seinen Feuerwehrkran aus. Der Sonntag steht ganz im Zeichen von Spiel, Spaß, Unterhaltung und Information. Eine kleine Ausstellung hält Rückblick auf 100 Jahre Löschwesen. Auch der AWO Kindergarten unterstützt die Feuerwehr. Ebenfalls findet am Nachmittag die Preisvergabe der Rätsel und Spiele statt. Der Tag wird von Seiten der Bevölkerung sehr gut angenommen und für die Feuerwehr Niedereimer ein voller Erfolg.

 

26.05.2008                               Ein schwerer LKW-Unfall ereignet sich kurz vor der Wannetalbrücke. Der total zerstörte LKW hat die Mittelleitplanken durchbrochen und stürzt kopfüber die Böschung hinunter. Wie durch ein Wunder, kann der Fahrer durch ein Großaufgebot der Feuerwehr, fast unverletzt befreit werden. Dennoch wird er mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Durch den Unfall und die damit verbundene Sperrung der Autobahn kommt es zu einem Verkehrschaos in der gesamten Stadt Arnsberg.

 

02.08.2008                                Bei einem nächtlichen Großbrand an der Bömerstraße in Arnsberg fordert die Arnsberger Wehr unter anderem auch Kameraden aus Niedereimer zur Unterstützung an.

 

20.09.2008                               Der Tag der offenen Tür können lockt wieder viele große und kleine Dorfbewohner und Gäste zum Gerätehaus. Auch hier bieten die Wehrmänner mit ihren Partnerinnen erneut ein großartiges Programm. Höhepunkt ist wohl die historische Löschübung einiger Herdringer Feuerwehrmänner mit der alten handbetriebenen Druckspritze.

 

29.11.2008                               Eine Überraschungstour für die Feuerwehrkameraden nebst Partnerinnen beschließt das Jubiläumsjahr. Nach einer Fackelwanderung durch den Schnee, geht es in die Skihütte nach Schanze. Dort feiern sie ausgelassen bei Musik und Tanz bis in die frühen Morgenstunden.

 

28.12.2008                                Erneut rücken die Feuerwehrmänner zur Unterstützung der Arnsberger Kameraden zu einem Großbrand in die Seißenschmidtstraße nach Arnsberg aus. In den eisigen Abendstunden lösen sie die Kameraden bei den Nachlöscharbeiten ab.

 

06.01.2009                               In der 100-jährigen Feuerwehrgeschichten geschieht es erstmalig, dass die Einheit aus Niedereimer an einem Tag zu zwei Einsätzen ausrücken muss. Am Morgen werden sie zur Hilfeleistung bei einem Wohnungsbrand in Bruchhausen und am Abend zu einem Kaminbrand auf der Wannestraße gerufen.