15.11.2017  Brandeinsatz  in Arnsberg Oeventrop, Alte Braustätte  Küchenbrand
1903

Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in Oeventrop

1904
Erstes schriftliches Dokument der Gründungsversammlung mit 40 Männern.
Der Verwalter der chemischen Fabrik (Hiag) Georg Korte wurde zum ersten Leider der Wehr ernannt.
Aufstellung der Satzung.
Es wurden 3 Züge aufgestellt. Oeventrop, Glösingen und Dinschede.
Feuerwehrhaus Oeventrop wurde der Raulfs Hof mit einer Schlauchkarre (100m).
Feuerwehrhaus Glösingen wurde ein Schoppen beim Bauern Kraas-Assmann mit einer Spritze und einer Schlauchkarre (100m).
Feuerwehrhaus Dinschede wurde war beim Bauern Poertgen mit einer Schlauchkarre (100m).
1906
Überreichung eines Ortsstatuts für das Feuerlöschwesen.
1907
Erster Einsatz beim Stellvertreter Georg Spielmann.
1909
Zweiter Einsatz bei einem Feuerwehrmitglied (Sauerländischer Hof).
Ein Feuerwehrmann durch Sturz mit der brennenden Zimmerdecke verletzt.
1910
Dachstuhlbrand bei Fritz Klute, Ennecke Bruch.
1914
Am Tag der Mobilmachung brannte der Holzapfels Hof ab.
1920
Johannes Hachmann wird neuer Leiter der Feuerwehr.
1921
Großer Dinscheder Waldbrand. Das Feuer erstreckte sich über eine Breite von 400m und überschritt den Plackweg noch um ca. 200m. Danach wurde 8 Tage Brandwache gehalten. Die Wehrmänner bekammen 2 Faß Bier und eine Wanne voll Gehacktes.
1925
August Keßler wird neuer Leiter der Feuerwehr.
Nach dem Brand beim Händler Hilmerich bestätigte die Provinzial Feuersozietät der Oeventroper Feuerwehr umsichtig und erfolgreich gearbeitet zu haben. Aufgrund der Leistungen bekam die Wehr 100.- Mark.
1927
Die Anträge für einen Geräteschoppen und einer Motorspritze wurden von der Gemeinde Oeventrop abgelehnt.
1929
Brand des Bauernhauses Schmidt.
1930
Oeventrop hat 3000 Einwohner und 60 Wehrmänner aber die Gemeinde lehnte weiterhin die Anträge für die notwendige Ausrüstung ab. Es gab immer noch keine Motorspritze. Selbst für eine geschenkte Handdruckspritze fehlten 9m Saugschlauch.
1932
Großes Feuerwehrfest in Oeventrop.
Die Ausrüstung : 3 Schlauchkarren und eine mechanische Leiter (18m) aber keine Motorspritze.
1935
Willi Köstens wird neuer Leiter der Wehr.
1937
Es gab einen Etat von 600 RM aber die allernotwendigste Ausrüstung würde 935 RM kosten.
Ein Tiefpunkt in der Oeventroper Wehr.
1941
Nach sage und schreibe "14 Jahren" bekam die Feuerwehr endlich eine Motorspritze vom Typ "Magirus Goliath III" mit einem Magirus Kraftspritzenanhänger, plus Zubehör. Kostenpunkt : 3594,32 RM.
1942
Durch die Eisenbahn wird ein Waldbrand in der "Egge" verursacht. Der Waldbrandbekämpfungstrupp unter Hubert Koßmann wurde in Anerkennung Ihrer Hilfeleistung mit 75 RM belohnt.
Bernhard Potulski wurde, wegen Miliärdienst von Willi Köstens, neuer Leiter der Wehr.
Kriegsjahre
Explosion eines Munitionszuges in Wennemen. Die Oeventroper Wehr stellte die Löschwasserversorgung sicher.
Bei der Möhnekatastrophe stellte die Wehr die Trinkwasserversorgung für 8 Tage sicher.
1945
Bombenangriff auf Oeventrop mit 15 Toten. Unter Ihnen ein Feuerwehrmann. Alle Toten wurden von der Wehr geborgen.
1946
Brand im Kloster auf der Egge. Die Warsteiner Wehr kommt zur Hilfe.
1947
Franz Aßmuth wird neuer Leiter der Wehr.
1951
Das neue Feuerwehrhaus (heute Stadtbüro) wird eingeweiht. Der neue Direktor Hanselmann (Westfälische Zellstoff AG) bewilligte einen enormen Zuschuß.
1952
Nach dem zweiten Kontakt mit der Oeventroper Wehr hatte man mit dem Direktor Hanselmann (Westfälische Zellstoff AG) einen neuen Freund gefunden. Er wurde das 1. Ehrenmitglied. Der neue Bürgermeister Ewald Schulte wurde über die Probleme der Wehr in Kenntnis gesetzt. Ein Antrag für ein Löschgruppenfahrzeug wurde, nachdem das Geschäfliche mit der Gemeinde und Direktor Hanselmann erledigt war, im Jahre 1952 übergeben.
1953
50-jähriges Bestehen mit Kreisfeuerwehrfest.
Die Gemeinde überreichte eine prächtige Standarte. Es waren die bisher erfolgreichsten Jahre der Wehr. (Feuerwehrhaus, Löschgruppenfahrzeug, Tragkraftspritze, Standarte)
1954
Hubert Koßmann wird neuer Leiter der Wehr.
1959
Es gab eine neue Tragkraftspritze mit Anhänger und ein Schlauchboot (UFO)
1960
Zum 50 Geburstag wird der Bürgermeister Ewald Schulte Ehrenmitglied der Wehr.
1962
Brand in der Schreinerei Dolle.
1963
Die erste Funkanlage wird installiert.
1964
Die Wehr bekommt ein TLF 16 (Magirus) mit Atemschutzgeräten
1970
Ferdinand Wiesehöfer wird neuer Leiter der Wehr.
Hubert Koßmann wird Ehrenbrandmeister.
1972
Das erste Feurwehrfahrzeug wird durch ein LF 8 (schwer) vom Typ Magirus ersetzt.
1973
Ferdinand Wiesehöfer tritt aus beruflichen Gründen zurück.
Neuer Leiter wird Dieter Flüchter.
Die Wehr bekommt einen Pulveranhänger (PG 250)
1974
Die Wehr bekommt einen FuKow (Transit).
Schützenfestmontag brannte die Firma Steinau bei der es 7 Verletzte gab. 2 Explosionen entzündeten ein Gas-Luft Gemisch. 3 Feuerwehrmänner wurden unter Türfüllungen begraben. Die Freienohler und Arnsberger Wehr kammen zur Hilfe.
1975
Nach der kommunalen Neugliederung wird die Freiwillige Feuerwehr als Stadtteileinheit Oeventrop in der Freiwilligen Feuerwehr Arnsberg geführt.
1976
Direktor Hanselmann wird Träger der ersten Feuerwehrverdienstmedaille in der neuen Stadt Arnsberg
1978
75-jähriges Bestehen mit gleichzeitigem Stadtverbandstag und Spatenstich für das neue Feuerwehrhaus. Kosten ca. 1,2 Millionen DM
Die Wehr bekommt 3 Funkmeldempfänger.
1980
Einweihung des heutigen Feuerwehrhauses.
1981
Brand der Bäuerlichen Absatzgenossenschaft. Dabei wurden nitrose Gase freigesetzt. 30 Anwohner mußten evakuiert werden.
1982
Brand in einem Mehrfamilienhaus. Ein 5-jähriges Kind verstarb und ein 2-jähriges Kind wurde reanimiert.
1984
Die Wehr bekommt ein LF 16-TS vom Bund.
1985
Kohlestaubbrand im Kraftwerk der Westfälischen Zellstoff über 5 Stockwerke. Einsatz 6 C-Rohre.
1986
Das Trockenholzlager der Oeventroper Stuhlfabrik brannt vollständig nieder. Die Produktion und angliegenden Betriebe konnten gerettet werden.
1986
Nach heftigem Unwetter mußten 56 Keller leergepumpt werden.
1987
Der aktive Feuerwehrkamerad Richard Flaßbart verstirbt 37-jährig.
1988
Abrutsch der Schlammdeponie der Westfälischen Zellstofff. (ca. 20000-25000 m³)
1990
Die Wehr bekommt, als Ersatz für das TLF 16, ein LF 16.
Das TLF 16 wird zur Partnerstadt Alba Julia (Rumänien) überführt.
1993
Engelhardt Kraas wird neuer Leiter der Stadtteileinheit.
1996
Die Oeventroper Wehr half beim größten Brand der Nachkriegszeit in der Stadt Arnsberg. Lagerhallen der Spedition Schnier.
2000
Bei einem Wohnhausbrand konnten 7 Mitbewohner gerettet werden. Sie mußten mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden.
Bei einem Verkehrsunfall auf der B7 starben 5 junge Menschen zwischen 17 und 23 Jahren. Ein weiterer wurde verletzt. Dies war der schwerste Verkehrsunfall in der Geschichte der Oeventroper Feuerwehr.
2001
Zur Unterstützung bei einem Brand der Ruhr Pulverlack Werke in Neheim wurd die Wehr angefordert.
2002
Thomas Schulte wird neuer Leiter der Stadtteileinheit.