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Letzter Einsatz: >technische Hilfe - Hund auf einer Insel im Wasser!< am 24.02.2020 um 14:03 Uhr

Hüsten. Bürgermeister Ralf Paul Bittner hat sich am 04. Februar 2020 zu einem Arbeitsgespräch mit den Feuerwehrangehörigen im Ortsteil Hüsten getroffen, an dem auch der zuständige Fachbereichsleiter Helmut Melchert, der stellvertretenden Leiter der Feuerwehr Harald Kroll sowie der Leiter der Feuerwehr Bernd Löhr teilnahmen.
Hintergrund dieser sachlichen Unterredung war die Diskussion um die bauliche Erweiterung des Feuerwehrgerätehauses in Hüsten, welche durch einen externen Gutachter im Rahmen der Fortschreibung des Brandschutzbedarfsplanes im Jahr 2018 vorgeschlagen wurde.
In den vergangenen Monaten war es leider durch eine als sehr einseitig empfundene Berichterstattung zu Irritationen im Ortsteil gekommen, da durch die Erweiterung möglicherweise Parkplätze auf dem angrenzenden Ludgeriplatz entfallen könnten. Bürgermeister Bittner stellte jedoch klar, dass die Stadt Arnsberg durch gesetzliche Vorgaben in der Verpflichtung zur Unterhaltung einer leistungsfähigen Feuerwehr ist. Es muss und wird ein Weg gefunden werden, dass alle Belange im Ortsteil ausreichend berücksichtigt werden.
Hüstens Löschzugführer Matthias Prange gab deutlich die Stimmungen innerhalb der Feuerwehr wieder. Teilweise werden die Angehörigen der Feuerwehr im Ort angefeindet und leider fälschlich für die Umsetzung der Maßnahmen aus dem durch den Rat der Stadt Arnsberg verabschiedeten Brandschutzbedarfsplanes verantwortlich gemacht werden.
Bürgermeister Bittner hob die große Bedeutung gerade der Freiwilligen Feuerwehr hervor und lobte das ehrenamtliche Engagement, welches durch die stark angestiegenen Belastungen im Einsatzdienst immer stärker gefordert wird.
Er erklärte den Anwesenden das nun weiter angedachte Vorgehen der Verwaltung. Zurzeit werden drei möglichen Optionen erarbeitet, welche den politischen Gremien zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Alle Beteiligten sprachen sich jedoch für die vom Gutachter untermauerten Lösung rund um das jetzige Feuerwehrgerätehaus aus, da die räumliche Entfernung dieser kommunalen Einrichtung in die Randlage des Ortsteils zwangsläufig zur Verschlechterung der vorgeschrieben Hilfsfristen und somit zur Verschlechterung des Sicherheitsniveaus in Hüsten führen würde.
Die Verwaltung wird weiterhin an einer pragmatischen Lösung im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger arbeiten.