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Darf ich mich kurz Vorstellen!
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Name, Vorname und Alter:

Sven Wrede, 44 Jahre alt

 

Familienstand und Kinder:

Ledig, lebt mit Partnerin zusammen

 

Beruf und Arbeitgeber:

Mitarbeiter der Netzdokumentation

Heimatversorger Stadtwerke Iserlohn GmbH

 


      

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1. Was bedeutet für dich der Begriff Ehrenamt?

 

 

Ehrenamt bedeutet für mich: „Hilf dir selbst - so hilft dir Gott?“ oder „Hilf anderen – das hilft dir selbst!“

Denn es gibt immer wieder Situationen in denen man sich nicht selber helfen kann und in diese „Lücke“ springen dann Ehrenamtliche ein. Ohne ehrenamtlich Tätige würde unser Sozialstaat nicht funktionieren. Ob als Trainer einer Jugendmannschaft, Leiter einer Pfadfindergruppe, Helfer bei der Tafel … und so weiter; diese Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen.

 

2. Seit wann bist du Mitglied der Arnsberger Feuerwehr?

 

Ich bin 1985 in die Jugendfeuerwehr der Stadt Arnsberg eingetreten und seit 1991 im aktiven Dienst.

 

3. Was motiviert dich, bei der Feuerwehr ehrenamtlich mitzuwirken?

 

Ich möchte durch meine Tätigkeit bei der freiwilligen Feuerwehr dazu beitragen, dass unser soziales Leben und unsere öffentliche Sicherheit gewährleistet werden kann.

Das kann nämlich auch Spaß machen!

 

4. Mit welchen Argumenten würdest du bei Freunden und Bekannten für die Feuerwehr werben?

 

Studien haben gezeigt: Menschen, die sich neben dem Job noch sozial engagieren, sind im Schnitt glücklicher, gesünder und können Stress besser verkraften.

Wer also

-Spaß an Technik hat

-spüren möchte, dass etwas zurück kommt

-etwas Sinnvolles machen möchte

-eine tolle Kameradschaft vorfindet, in der man auch über den Dienst hinaus für den anderen da ist

… der kommt zur Feuerwehr!

  

5. Welcher Einsatz als Feuerwehrmann ist dir noch in besonderer Erinnerung?

 

Es ist gar nicht so sehr der einzelne Einsatz, der mir in Erinnerung ist. Da hat jeder Einsatz seinen eigenen Erinnerungswert.

Beeindruckender finde ich, wenn auf den Einsatz weitere Reaktionen folgen.

Konkret fallen mir direkt zwei Dinge ein:

Ich erinnere mich an einen schweren Autounfall am Totenberg. Hier sind mehrere junge Erwachsene schwer und z.T. tödlich verletzt worden. Nach der Genesung haben uns die betroffenen Personen an einem Übungsabend besucht, um sich für Ihre Rettung zu bedanken.

Auch der Schützenfestumzug 2007 in Neheim ist mir in Erinnerung geblieben. In diesem Jahr war erst im Januar das Tief Kyrill und dann im Sommer noch ein riesiges Hochwasser, bei dem viele Häuser und Wohnungen verwüstet oder unbewohnbar geworden sind.

Beim Schützenfestumzug haben die an uns vorbeiziehenden Teilnehmer im wahrsten Sinne den Hut gezogen, um sich für unsere Arbeit bei den Großeinsätzen zu bedanken.

  

6. Wie gut kannst du Beruf und Feuerwehr kombinieren?

 
Ich habe mit meinem Arbeitgeber und meinen Vorgesetzen großes Glück und kann beides gut unter einen Hut bringen. Wenn es möglich ist, werde ich für die Feuerwehr freigestellt.

Durch Weiterbildung und Einsätze kommen da allerdings so manche Stunden zusammen. An dieser Stelle dafür meinen herzlichen Dank, denn das ist heutzutage nicht immer selbstverständlich.

 


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