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Oeventrop - Am Freitag dem 04.05. fand die Jahresübung des Basislöschzuges 2 (Arnsberg, Breitenbruch, Wennigloh) und Basislöschzuges 3 (Oeventrop, Rumbeck) statt. Gegen 19:00 erhielten die Einheiten die Information, dass im Altenpflegeheim Elisabethheim in Oeventrop die Brandmeldeanlage ausgelöst hat. Nach Erkundung der ersten Einsatzkräfte des Löschzuges Oeventrop konnte ein Brandereignis mit starker Rauchentwicklung im dritten Obergeschoss festgestellt werden, seitens des Betreuungspersonals wurde mitgeteilt, dass sich in dem betroffenen Bereich noch zehn Personen befinden. Hieraufhin erhöhte der Oeventroper Löschzugführer Oliver Pietz das Alarmstichwort, was zu einer Anfahrt der weiteren Übungsteilnehmer führte, zusätzlich wurde der Fernmeldedienst der Feuerwehr Arnsberg alarmiert um den Einsatzleiter bei der zu erwartenden ausgedehnten Einsatzlage zu unterstützen.

Parallel wurde die hausinterne Rettungskette des Elisabethheimes ausgelöst. Hierdurch werden in der Freizeit befindliche Mitarbeiter angefordert um bei der umfangreichen Evakuierung des Gebäudes zu unterstützen.

Feuerwehrseitig wurde die Einsatzstelle an den Basislöschzugführer Stefan Beule übergeben. Hauptaufgaben bei einem solchen Ereignis sind die Menschenrettung aus den betroffenen Bereichen, die Evakuierung unbetroffener Bewohner, die Brandbekämpfung und die Löschwasserversorgung unter anderem durch Wasserentnahme aus der nahegelegenen Ruhr. Zusätzlich wurde eine Verletztenablage eingerichtet, wo gerettete Personen an die Kräfte des Rettungsdienstes und der Hilfsorganisationen übergeben werden würden. Um alle Aufgaben zu bewältigen wurde die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte unterteilt.

Nach ca. eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Martin Känzler bedankte sich beim Basislöschzugführer  Markus Heinemann für die Ausarbeitung der Übung und Frau Wenzel als Vertreterin des Elisabethheimes für die Möglichkeit in diesem Objekt zu üben. In dieser Übung sind wieder Verbesserungspotentiale auf beiden Seiten erkannt worden, die dazu führen, dass in einem realen Brandereignis noch besser gehandelt werden kann. Frau Wenzel lobt die gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und bietet das Pflegeheim für weitere Übungen an.

Nach einer Stärkung traten die Einheiten den Rückweg an.  

 

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