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Letzter Einsatz: >Brandeinsatz - Brennt Abfallkorb im Freien!< am 27.01.2020 um 17:37 Uhr

In der vergangenen Woche wurde mit den ersten vorbereitenden Maßnahmen zum Bau der neuen Feuer- und Rettungswache an der Arnsberger Ruhrstraße begonnen. Das Projekt wurde unter anderem auf Grundlage der Beschlussfassungen des Brandschutzbedarfsplanes der Stadt Arnsberg sowie des Rettungsbedarfsplanes des Hochsauerlandkreises erforderlich.

Der in den 1960er-Jahren errichtete Gebäudekomplex von Feuerwehrgerätehaus und ehemaligem Kreisfeuerwehrhaus entspricht in seinem derzeitigen Zustand nicht mehr dem heutigen Stand der Technik und weist erhebliche bauliche Mängel auf.

„Mit dem Neubau der Feuer- und Rettungswache an der Ruhrstraße in Arnsberg wird die größte Investition in der Geschichte der Stadt Arnsberg in diesem Tätigkeitsfeld in Angriff genommen. Sowohl für die hauptamtlichen als auch für die ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen sowie die Beschäftigten im Rettungsdienst werden Arbeits- und Schulungsbedingungen entstehen, die den Vorgaben und Vorstellungen an eine moderne Feuer- und Rettungswache entsprechen.“ erklärte Bürgermeister Ralf Paul Bittner.

 

Containerkomplex wird während der Bauzeit zur provisorischen Feuer- und Rettungswache

Im ersten Schritt des Projektes wurde nun eine Containerwohnanlage zur provisorischen Unterbringung der hauptamtlichen Feuerwehrleute und der Beschäftigten des Rettungsdienstes während der ersten Bauphase errichtet, da die derzeitigen Raumkapazitäten nicht ausreichen und im weiteren Bauvorhaben weichen müssen. Im Brandschutzbedarfsplan ist eine stufenweise Anpassung von bislang drei auf zukünftig sechs Feuerwehrbeamte im 24-Stunden-Dienst beschlossen worden. Die Umsetzung erfolgt aufgrund der angespannten Situation am Personalmarkt stufenweise.

Zukünftig wird auch der derzeit noch am Marienhospital des Klinikums Hochsauerland GmbH in Arnsberg stationierte Rettungswagen vom Nordring zur Ruhrstraße umgesetzt. Weiterhin soll in der neuen Einrichtung später zudem ein zweites Fahrzeug vorgehalten werden. Das sogenannte Notarzteinsatzfahrzeug verbleibt vorerst am Marienhospital.

Mit der Errichtung der Containerwohnanlage kann das vorzuhaltende hauptamtliche Personal von Feuerwehr und Rettungsdienst sukzessive untergebracht werden, um den Zielvorgaben beider Bedarfspläne zu entsprechen.

Nach dem Bezug des Containerkomplexes soll zum Sommer 2020 mit dem Abriss des im Jahre 1967 errichteten ehemaligen Kreisfeuerwehrhauses begonnen werden.